Wie du Wäsche in der Wohnung trocknen und dabei Schimmel vermeiden kannst

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Nicht jeder hat das Glück, einen Garten oder Balkon zu besitzen, so dass man seine Wäsche zum Trocknen nach Draußen hängen kann. Manchmal ist es aber auch ein tageslanges Regenwetter, das einen dazu zwingt, seine Wäsche in der Wohnung aufzuhängen.

Da das Trocknen in der Wohnung jedoch so einige Tücken mit sich bringen kann, findest du in diesem Post ein paar klasse Tricks, um deine Wäsche im Haus trocknen zu lassen.

Wäsche in der Wohnung trocknen

Bunte Wäscheklammern

Um Wäsche in der Wohnung am besten trocknen zu können, ist es zwingend notwendig, dass du auf gute Lüftung achtest, um Schimmel in der Wohnung zu vermeiden. Bei kaltem Wetter reicht 5-15 Minuten Stoßlüften, während du bei warmem Wetter das Fenster am besten durchgängig offen lassen solltest. Gib deinen Textilien genügend Platz zum Trocknen und hänge, wenn möglich, nicht zu viel Wäsche auf einmal auf.

Die Vorteile des Trocknens Drinnen

Wer seine Wäsche an der Luft trocknet, anstatt einen Trockner zu verwenden, kann jede Menge Geld im Alltag sparen. Denn nicht nur die Anschaffung eines Trockners, sondern auch sein Betrieb kann so richtig ins Geld gehen.

Aber das Trocknen Drinnen kann nicht nur Geld, sondern auch Zeit sparen – Wäschetrockner aufgestellt und los gehts. Auf diese Weise sparst du dir den Weg in den Garten oder nach Draußen.

Wenn die Wäsche drinnen trocknet, ist das Wetter draußen egal. Auch bei einem spontanen Sommerregen wird die Wäsche nicht wieder nass und auch bei Sturm bleibt die Wäsche dort, wo sie ist.

Die Nachteile des Trocknens Drinnen

Der größte Nachteil des Wäschetrocknens im Haus ist die Schimmelgefahr. Durch die nasse Wäsche erhöht sich die Luftfeuchtigkeit im Inneren. Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn das Fenster nicht den ganzen Tag geöffnet bleiben kann und die Wände kalt sind, steigt die Schimmelgefahr.

Aber die hohe Luftfeuchtigkeit kann leider noch einen großen Nachteil mit sich bringen: den muffigen Geruch. Da befolgst du schon all unsere Tipps für duftige Wäsche und dann riecht die Wäsche nach dem Aufhängen doch wieder muffig (Die Lösung dagegen findest du später in diesem Artikel).

Ein weiterer großer Nachteil am Wäsche Aufhängen in der Wohnung ist der Platzfaktor. Nicht jeder hat in seiner Wohnung genügend Platz, um einen Wäscheständer ohne Probleme aufstellen zu können. Besonders, wenn die Wäsche dann mal wieder länger zum Trocknen braucht, steht der Wäscheständer einfach immer wieder im Weg.

Tipps zum Wäsche im Haus Trocknen

Gut riechende Wäsche ohne Weichspüler, Frau riecht an frsicher Wäsche

Die Wäsche braucht genügend Platz zum Trocknen

Stell sicher, dass du die einzelnen Teile deiner Wäsche weit genug auseinander hängst und ihnen genug Platz zum Trocknen gewährst. Wäscheteile, die übereinanderhängen, brauchen nämlich häufig länger um zu Trocknen.

Gute Belüftung ist das A und O

Der wichtigste Aspekt beim Wäschetrocknen im Inneren ist eine gute Belüftung des Raumes, in dem deine Wäsche hängt. In der kalten Jahreszeit solltest du daher mindestens einmal am Tag 5-15 Minuten Stoßlüften. Während der warmen Monate kannst du das Fenster am besten den ganzen Tag angekippt oder ganz geöffnet lassen, so dass die feuchte Luft ständig nach Draußen entweichen kann.

Spätestens, wenn sich Feuchtigkeit an den Fenstern absetzt, ist dies ein Zeichen für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum. Zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung kann leider schnell zu Schimmelbildung führen. Solche Schimmelflecken an den Wänden sind nicht nur schlecht für deine Wohnung, sondern können sich auch schädlich auf deine Gesundheit auswirken. Daher solltest du beim Trocknen deiner Wäsche unbedingt immer auf gute Belüftung achten.

Wer sich nicht auf das Lüften verlassen möchte, kann außerdem einen Luftentfeuchter im Zimmer aufstellen. Dieser filtert das Wasser aus der Luft und sorgt so einer ungewollten Schimmelbildung vor. So einen Luftentfeuchter findest du in Elektrofachmärkten oder auch bei Amazon hier.

Im Warmen trocknet deine Wäsche schneller

Wer seine Wäsche möglichst schnell trocken möchte, sollte auf ausreichende Wärme im Zimmer achten. Ein Beispiel dafür ist, den Wäscheständer möglichst in die hereinscheinende Sonne zu stellen. Wer sich auf die Heizung verlässt, sollte bedenken, dass die nasse Wäsche in Kombination mit der warmen Heizungsluft für noch mehr Luftfeuchtigkeit sorgt. Deswegen ist es unverzichtbar, dass du auf gute Belüftung achtest.

Gut geschleudert ist halb getrocknet

Handtücher auf dem Wäscheständer

Je länger das Schleuderprogramm deiner Waschmaschine läuft, desto trockener ist die Wäsche bereits, wenn sie aus der Maschine kommt. Auf diese Weise trocknet die Wäsche nicht nur schneller, sondern gibt außerdem weniger Feuchtigkeit in die Luft ab.

Beachte daher also bereits beim Kauf einer neuen Maschine die Umdrehungen der Maschine pro Minute. Denn je mehr Schleuderumdrehungen die Maschine pro Minute durchführt, desto mehr Feuchtigkeit wird aus der Wäsche gepresst.

Gut ausschütteln

Bevor die Wäsche auf den Wäscheständer oder Kleiderhaken kommt, sollte sie noch einmal kurz, aber kräftig ausgeschüttelt werden. Damit hilfst du deiner Wäsche sich auszuweiten, damit sich keine Nässe in Falten oder Kleiderknoten staut. Dadurch können außerdem Falten und anschließende Bügelzeit reduziert werden.

Die Großen kommen zuerst

Wenn du deine Wäsche aufhängst, beginn am besten mit den größten Teilen. Diese Kleiderordnung ermöglicht dir eine bessere Verteilung deiner Wäsche beim Aufhängen. Daher wird ein Übereinanderhängen der Wäsche vermieden, da du die kleinen Teile am Ende einfach dazwischenhängen kannst.

Das Timing zählt

Beim Wäschewaschen hat wohl jeder seinen persönlichen Favoriten. Einige schwören darauf, ihre Wäsche immer morgens zu waschen, damit die Wäsche tagsüber in der hereinfallenden Sonne stehen und somit besser trocknen kann. Außerdem ist das Wäschewaschen so häufig bereits in einem Tag erledigt, da du die trockene Wäsche abends bereits wieder in den Schrank legen kannst.

Andere wiederum schwören auf das Wäschewaschen am Abend. Auf diese Weise kann die Wäsche über Nacht trocknen und steht so möglichst wenig Zeit im Weg. Da der Kleiderständer, nachts wenn man schläft, kaum stört.

Wenn es schnell gehen soll

Ein großartiger Tipp, wenn du deine Wäsche möglichst schnell trocknen möchtest, ist ein Ventilator. Stell diesen einfach eingeschaltet und mit Blickrichtung zu deiner Wäsche. Wenn der Ventilator nun für Wind sorgt, bewegt er die Wäsche damit. Durch die Bewegung trocknet die Wäsche noch schneller. Vielleicht hast du ja auch bereits schon mal festgestellt, dass deine Wäsche draußen schneller trocknet, wenn es ein bisschen windig ist.

Häufig gestellte Fragen

Ist das Wäsche über dem Heizkörper Trocknen gefährlich?

Diese Frage lässt sich pauschal nur schlecht beantworten. Es kommt ganz darauf an, welches Heizkörpermodell du verwendest. Auch wenn bei modernen Modellen die Brandgefahr nur gering ist, steigt trotz allem die Gefahr von Schimmel. Außerdem sorgt das Trocknen auf dem Heizkörper gerne mal für einen muffigen Geruch. Generell wird daher davon abgeraten.

Kann ich meine Wäsche im Keller trocknen?

Theoretisch spricht nichts dagegen, deine Wäsche im Keller zu trocknen. Besonders Heizungskeller sind für viele eine willkommene Alternative, da die Wäsche auf diese Weise nicht im Weg steht. Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass eine vernünftige Belüftung des Kellers gegeben ist, da es sonst auch hier zu einem muffigen Geruch deiner Kleidung und Schimmel an den Wänden kommen kann. Stell daher also sicher, dass die Luftfeuchtigkeit im Keller nicht zu hoch ist.

Darf der Vermieter das Trocknen der Wäsche in der Wohnung vermieten?

Auch wenn es so in einigen Mietverträgen stehen mag, kann dir dein Vermieter nicht verbieten, deine Wäsche in der Wohnung zu trocknen. Als Mieter musst du lediglich für ausreichende Belüftung der Räumlichkeiten sorgen.


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